Die Feuerwehr aus Weil am Rhein musste am Wochenende sechsmal ausrücken

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Ein Großeinsatz, zwei Alarmierungen wegen Wohnungsbränden und drei Einsätze nach dem Gewitter: Für die Feuerwehr Weil am Rhein war es ein arbeitsreiches Wochenende.

Zwei Alarmierungen wegen Wohnungsbränden, ein Großeinsatz in einem Tanzlokal und drei Einsätze am Sonntagabend nach dem Gewitter – zwischen Sonntag und Montagfrüh hatte die Weiler Feuerwehr einiges zu bewältigen. Einmal mehr zeigte sich dabei, wie wichtig die sogenannten Heimrauchmelder sind. Zweimal haben sie ausgelöst und die Retter herbeigerufen.

 


Essen, das auf dem Herd vergessen worden war und bereits stark rauchte, war die Ursache für den Einsatz am Sonntagvormittag gegen 10.30 Uhr. Der Rauch war bereits im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses an der Adolf-Glattacker-Straße wahrnehmbar und hatte die Heimrauchmelder ausgelöst. Bis die Feuerwehr eintraf, hatte die Bewohnerin den Topf bereits vom Herd genommen. Die Feuerwehr kontrollierte gemeinsam mit der Polizei die Wohnung und speziell die Küche mittels Wärmebildkamera und konnten nach kurzer Zeit wieder einrücken.

Mehr zu tun gaben am Sonntagabend kurz nach 22 Uhr die Gewitterschäden: In der Hauptstraße in Friedlingen lief ein Keller voll, der von der Feuerwehr mit einem Wassersauger wieder trocken gelegt wurde. Gut eineinhalb Stunden waren die Mitglieder der Abteilung Stadt damit beschäftigt. Zwei abgebrochenen Äste, einer an der Riedlistraße in Friedlingen, einer an der Güterstraße in Haltingen, versperrten die Durchfahrten und mussten jeweils zersägt und an den Straßenrand beiseitegeräumt werden. Nach jeweils einer halben Stunde waren aber auch diese Schäden des Unwetters beseitigt.

 

Rauchmelder lösen meist nicht ohne Grund aus


Nicht einmal zwei Stunden später war die Abteilung Stadt bereits wieder gefordert. Kurz nach Mitternacht hatte in einem Mehrfamilienhaus an der Inselstraße im 4. Obergeschoss ein Heimrauchmelder ausgelöst. Trotz intensiver Suche war für die Feuerwehr aber kein Auslösegrund feststellbar, so dass die Wehrmänner nach 40 Minuten bereits wieder einrückten – kaum eine Stunde, bevor Rauch aus dem Lüftungsschacht der Kutscherstube an der Hauptstraße dann einen überaus aufwändigen Großalarm auslöste.

"Das ist für uns keine schlimme Sache, wenn wir einmal durch einen Heimrauchmelder gerufen werden und sich das Ganze dann als Fehlalarm herausstellt, so wie am Montagmorgen kurz nach Mitternacht in Friedlingen ", erklärt Markus Utke, stellvertretender Kommandant und Pressesprecher der Weiler Feuerwehr. Wenn alles gut gehe, dann sei die Feuerwehr schon nach wenigen Minuten wieder weg. "Die Erfahrung zeigt aber, dass die Rauchmelder, die in Mehrfamilienhäusern längst Pflicht sind, quasi nie ganz ohne Grund auslösen", weiß Utke.
 

Auch ein angebranntes Essen kann einen Brand auslösen


Zudem reagierten die Rauchmelder sehr früh, bereits bei der Entstehung einer Feuers und selbst angebranntes Essen auf dem Herd sei alles andere als harmlos, sondern könne rasch eine Küche und damit ein ganzes Haus in Brand setzen.

Aus diesem Grund empfiehlt die Feuerwehr auch jedem Privatmann, die Melder bei sich zu installieren. "Die Melder sind echte Lebensversicherungen", bringt es Utke auf den Punkt – ein Rat, der offensichtlich auch beherzigt wird, wie die zunehmende Zahl an Einsätzen zeigt, bei der Rauchmelder den Ausschlag geben haben, dass die Feuerwehr überhaupt ausrückte.

Weitere Informationen

  • Quelle: Badische Zeitung

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