Absturzsicherungsgruppe

Die Absturzsicherungsgruppe der Feuerwehr Weil am Rhein wurde 2011 (5.10.2011 Erster Grundausbildungslehrgang AbStuSi mit 17 Teilnehmern) gegründet.

Doch was macht die Absturzsicherung überhaupt?

Als Kernaufgabe gilt es, Personen in absturzgefährdeten Bereichen zu sichern. Ebenso gehört die Rettung von Personen aus schwierigem Gelände auf die Aufgabenliste. Außerdem kommt die Absturzsicherungsgruppe zum Einsatz, wenn aufgrund baulicher Gegebenheiten eine Personenrettung über die Drehleiter nicht möglich ist.

 

Winfried Bäuchle leitet die Absturzsicherung. Derzeit sind 14 Kameraden, aus allen Abteilungen der Stadt, speziell für diese Einsätze ausgebildet. Die Ausbildung übernimmt Winfried Bäuchle zusammen mit Philipp Kaufmann und Michael Koger selbst. Dazu besuchten sie mehrere Lehrgänge. Ebenso wurden sie ausgebildet, um das benutzte Material zu überprüfen.

 

Die Absturzsicherung wird entweder je nach Einsatzart automatisch mitalarmiert oder je nach Lage am Einsatzort nachträglich hinzugerufen. Damit die Arbeit immer reibungslos und professionell klappt, finden in zweimonatigem Rhythmus Übungen statt. Ebenfalls bilden sich die Mitglieder stetig durch Lehrgänge fort.

 

Höhenrettung oder Absturzsicherung?

Der Unterschied ist die Arbeitshöhe und der Ort. Eine Absturzsicherung rettet nur bis maximal 30 Metern Höhe – ebenso benötigen die Retter immer festen Untergrund. Sind diese Eigenschaften nicht gegeben, dann wird von der Einsatzleitung die Höhenrettung aufgeboten. Die Höhenrettung ist auch in einer Höhe von 30 Metern tätig und darf frei im Seil hängend arbeiten.

Aufgaben:

 

Die in Absturzsicherung ausgebildeten Einsatzkräfte haben folgende Aufgaben:

 

  • Sämtliche Tätigkeiten in absturzgefährdeten Bereichen
  • Einfache Rettungen aus Höhen und Tiefen in Verbindung mit den Absturzsicherungssets, dem Flaschenzug, der Schleifkorbtrage, tragbaren Leitern und der Drehleiter
  • Beratung der Gruppenführer/Einsatzleiter in Einsatzsituationen mit Absturzgefahr
  • Ausbildung der Mannschaft in den Grundlagen Rettung/Selbstrettung, Umgang Flaschenzug und Absturzsicherungsset
  • Unterstützung von Spezialkräften bei entsprechenden Einsätzen.

Diese Aufgaben führen die ausgebildeten Feuerwehrleute im normalen Einsatz- und Übungsdienst in ihrem entsprechenden Löschzug oder bei entsprechenden Kleinalarmen aus.

„Absturzsicherung:“

Die Absturzsicherung dient dem Halten und ggf. sicheren Auffangen und ggf. dem sicheren Auffangen einer Einsatzkraft, die Tätigkeiten in absturzgefährdeten Bereichen ausführen muss, bei denen ein freier Fall nicht auszuschließen ist. Ein geplantes freies Hängen der Einsatzkraft im Seil ist ohne Eintritt eines Sturzes ausgeschlossen. Das heißt, die gesicherte Einsatzkraft muss mit den Beinen immer Kontakt zum festen Untergrund, einem Dach, einer Gitterkonstruktion, einer Leiter oder ähnlichen baulichen Einrichtungen haben.

 

Die Absturzsicherung ist durchführbar mit dem Gerätesatz Absturzsicherung gemäß DIN 14800-17. Als Ausbildung werden ein spezieller Grundlehrgang (Dauer mind. 24h) sowie jährliche Wiederholungsübungen empfohlen.

 

„Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen“

Ein essenzielles Merkmal der Einfachen Rettung aus Höhen und Tiefen ist die Tatsache, dass mit einem Flaschenzugsystem entsprechend der DIN 14800-16 als primäres Rettungs-bzw. Arbeitsgerät gearbeitet wird. Hinzu kommt die Redundanz, durch ein zweites unabhängig wirkendes Seilsystem in Form des Gerätesatzes Absturzsicherung nach DIN 14800-17 als sekundäres System.

 

Die beschriebenen Einsatzverfahren „Absturzsicherung“ und „Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen“ sind mit einem vertretbaren Maß an Ausbildungsaufwand umsetzbar. Die daregestellte Ausrüstung bewegt sich zum großen Teil in Bezug auf Ihre Beschaffungskosten in einem finanziellen Rahmen, welcher auch für freiwillige Feuerwehren mit Stützpunktfunktion realisierbar ist.

Bilder Absturzsicherungsgruppe

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